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1. P. N. Amazônia - Amazonas und Pará

Der Nationalpark Amazônia, der seit dem 19.Februar 1974 besteht, zählt mit 994.000ha zu den grössten Schutzgebieten Brasiliens.


Der Nationalpark liegt 65km westlich vom Goldsucherstädtchen Itaituba und dehnt sich an der westlichen Grenze zwischen den Bundesstaaten Pará und Amazonas aus, zu beiden Seiten der Transamazônia. Bislang blieb der primäre Tieflandregenwald des Nationalparks noch weitgehend von Zerstörungen verschont.


Die Ostgrenze des Parks markiert der klares Wasser führende Rio Tapajós.


Besucher müssen bei der Umweltbehörde IBAMA in Itaituba eine Genehmigung einholen. Wenn Sie die Genehmigung erhalten haben, kann es sein, dass Ihnen beim Transport den Rio Tapajós hinauf zur Station im Park geholfen wird. Die Parkverwaltung muss mit ganz wenig Geld auskommen, so dass man nicht viel erwarten darf. In der Station sind ganz einfache Einrichtungen wie Stellplätze für Zelte, Unterkunft bietet das winzige Camp Uruá, ein Aussenposten der IBAMA mitten im Nationalpark, darüber hinaus sind jedoch keine Einrichtungen für Touristen vorhanden. Von hier aus führen Trampelpfade in den Wald hinein.

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2. Lençois Maranhenses - Maranhão

Der am 02.Juni 1981 gegründete Nationalpark befindet sich etwa 370km vor São Luís. Der Park ist der ausgedehnteste des Nordostens und erstreckt sich ca.80km an der Küste entlang und reicht zwischen 10 und 30km ins Landesinnere.


Der Lençois Maranhenses National Park ist die einzige Wüste in der Welt, die mehr als Tausende von kristallklaren Seen inmitten von brillantweissen Dünen aufweist. Es ist eine unglaubliche Szene, ein unvergleichliches Panorama wie sonst nirgendwo auf der Welt.


Wenn man mit dem Flugzeug ankommt, macht einen der Ausblick perplex: ein riesiger “Brautschleier” erstreckt sich auf einer Fläche von 155.000ha. In Wirklichkeit handelt es sich um Dünen, die von Lagunen durchschnitten werden. Diese Lagunen bilden sich durch Regenwasser und durch die Vegetation und Untergründe nehmen sie bläuliche und grünliche Farben an.


Ausgangspunkt der Dünenreise ist der kleine Fischerort Barreirinhas. Touren durch den Nationalpark werden in der Pousada Lins organisiert. Als Alternative können auch junge Führer, die ebenfalls Tagesausflüge anbieten, angefragt werden. Die Touren werden in Jeeps oder, dem Ort angepassten Lastwagen wie den “Jardineiras” durch die Dünen mit sehr hohen Temperaturen durchgeführt. Doch ein erfrischendes Bad in den Lagunen ist stets eine Belohnung in der Hitze!


Die beste Reisezeit für einen Besuch ist zwischen Dezember und Juni. In dieser Zeit ist Regenzeit und die Lagunen sind aufgefüllt, warm und besonders gut zum Baden.


Einige der Lagunen werden von Fischschwärmen bevölkert, die schon von weitem in dem transparenten Wasser gesehen werden können. Auch andere Tierarten wie Zugvögel z.B. der Maçarico “Regenpfeifer”, Marrecade-Asa-Azul “Wildente” und die Trinta-Réis “Schwalbe” sind hier anzutreffen. An den Stränden dieser Region finden sie eine grosse Anzahl an Krebsen und Schildkröten.

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