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9. Tiramisu
Tiramisù oder Tirami su (italienisch für „Zieh mich hoch“) (300 kcal pro 100 g) ist ein berühmtes Dessert aus Venetien. Die Geschichte des modernen Rezeptes lässt sich bis etwa 1970 in die Stadt Treviso zurückverfolgen. Ähnliche Desserts stammen jedoch aus der Zeit der Renaissance und sind aus Siena über Florenz und andere Städte nach Venetien und dann nach Treviso gewandert.
Tiramisù besteht aus abwechselnden Schichten von Löffelbiskuits (oder Pan di Spagna) und einer Creme aus Mascarpone, Eigelb und Eischnee. Die Löffelbiskuits werden in kaltem Espresso getränkt, der mit Marsala, Weinbrand oder Ähnlichem aromatisiert wird. Gerne wird auch der italienische Mandellikör Amaretto zum Tränken verwendet. Das Dessert wird geschichtet und dann mehrere Stunden gekühlt, so dass es fest wird. Vor dem Servieren wird die abschließende Cremeschicht mit reichlich Kakaopulver bestäubt.
Wegen der mitverwendeten rohen Eier ist Tiramisù nicht lange haltbar, es besteht die Gefahr einer Salmonelleninfektion.
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4. Mousse au Chocolat
Mousse au Chocolat [mus o ʃɔkɔ’la] (166 kcal pro 100 g) (französisch für „Schokoladenschaum“ auch „Schokoladenmus“) ist eine klassische französische Nachspeise aus dunkler Schokolade, Ei, Zucker und Sahne oder Butter.
Zur Zubereitung wird möglichst hochwertige Bitterschokolade oder Blockschokolade mit etwas Wasser vorsichtig geschmolzen, Eigelb mit Zucker schaumig geschlagen, Sahne und die geschmolzene Schokolade nach und nach untergerührt und schließlich Eischnee untergehoben. Wird Butter anstelle der Sahne verwendet, wird sie direkt der geschmolzenen Schokolade zugegeben. Nach einigen Stunden Kühlung kann die Mousse serviert werden.
Variieren lässt sich Mousse au Chocolat durch die Verwendung anderer Schokoladensorten (zartbittere oder weiße Schokolade) und durch die Zugabe von Spirituosen wie Rum, Cognac und Orangenlikör oder auch Kaffee.
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