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Like a Prayer - Madonna
Geschrieben wurde der Titelsong des gleichnamigen Albums “Like a Prayer” 1988, als Madonna in dem Stück “Speed the Plow” am Broadway auftrat und erstmals Abstand von ihrem Leben als Superstar suchte.
Die Veröffentlichung der Vorabsingle “Like a Prayer” geriet zu einem der größten Skandale ihrer Karriere:
In dem Musikvideo von Mary Lambert beobachtet Madonna, wie eine junge Frau getötet wird und ein zur Hilfe eilender Afroamerikaner (gespielt von Leon Robinson) fälschlicherweise von der Polizei für den Täter gehalten wird. Sie flieht vor den wahren Tätern in eine Kirche, zeigt in einem Traum Stigmata an ihren Händen, küsst einen schwarzen Heiligen (auch Leon Robinson) und befreit den Afroamerikaner durch ihre Zeugenaussage aus dem Gefängnis. Im Video tanzt sie auf einem Feld brennender Kreuze. Während in den USA die brennenden Kreuze zur Absetzung und dem Boykott des Videos führten, zeigten sich europäische Länder “schockiert” wegen der “blasphemischen Szenen”. Als Folge setzte der Hauptsponsor Pepsi den angelaufenen Werbespot mit Madonna ab und kündigte seine Mitwirkung als Sponsor ihrer geplanten Welttournee (die 5 Millionen US-Dollar-Gage durfte Madonna behalten).
Madonna: „Damals hat mein Toursponsor Pepsi Cola am meisten Probleme gemacht. Die hatten Angst wegen der erotischen Anspielungen. Aber sie haben gezahlt, sind abgehauen und das war’s.“ Das Video wurde auch in Deutschland verboten und auf MTV nur nachts ausgestrahlt. Single wie Album gerieten, auch wegen dieser eher unfreiwilligen Werbung durch die Verdammung durch Elternverbände und Kirchenvertreter, zu einem ihrer größten Erfolge.
erstellt vor 45 Monaten | letzes Update vor 45 Monaten
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