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Britney Spears

2005–2008: Eskapaden und Skandale

Am 14. September 2005 wurde Spears’ und Federlines erster Sohn in Santa Monica geboren.


Im November 2005 erschien ohne jegliche Promotion B In The Mix: The Remixes. Für das Remix-Album wurden alte Hits von Spears von diversen DJs und Produzenten neu abgemischt.


Am 12. September 2006 kam Spears’ zweiter Sohn in Los Angeles zur Welt.


Für Schlagzeilen sorgte sie, als sie sich in einem Friseursalon in Los Angeles ihren Kopf kahl rasierte und sich kurz darauf in einem Tatoo-Laden am Nacken und am rechten Unterarm Tätowierungen anbringen ließ.7


Im Februar 2007 begab sich Britney Spears in das auf Suchttherapien spezialisierte Rehabilitationszentrum Promises in Malibu (Kalifornien), das sie jedoch nach Auskunft der US-Fernsehshow «Extra» und der Webseite TMZ.com bereits nach einem Tag wieder verließ.8 Am darauffolgenden Donnerstag begab sich Spears erneut in die Entzugsklinik und sagte eine ursprünglich für Donnerstag geplante Anhörung im Sorgerechtsstreit zwischen Spears und ihrem Noch-Ehemann Kevin Federline ab. Laut TMZ gab Spears’ Ex-Ehemann ihr nun eine letzte Chance. Sollte sie die Therapie erneut vorzeitig beenden, drohte Federline, sofort vor Gericht um das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Söhne zu kämpfen.


Am 1. Oktober 2007 verlor Britney Spears schließlich das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder an Kevin Federline. Am 3. Oktober 2007 gestand das Gericht ihr das Besuchsrecht unter Aufsicht zu; diese Entscheidung wurde am 30. Oktober 2007 bestätigt.


Am 3. Januar 2008 wurde Britney Spears aus unbekannten Gründen mit Blaulicht ins ’Cedars-Sinai Medical Center’ in Los Angeles eingeliefert. Die Popsängerin hatte sich zuvor mit ihren Kindern in ihrer Villa in Los Angeles verbarrikadiert und wurde von der Polizei belagert. Helikopter, Polizeiwagen, Feuerwehr- und Krankenwagen waren vor Ort, nachdem ein Notruf eingegangen war, in dem es „um einen Sorgerechtsstreit ging, den wir friedlich zu lösen versuchen“, so ein Beamter. Nach Stunden wurde sie auf einer Trage aus der Villa geholt. Am 4. Januar 2008 wurde Britney Spears gerichtlich mit vorläufiger Wirkung bis zum 14. Januar, also bis zur nächsten Verhandlung, das Besuchsrecht für ihre Kinder entzogen.


Am 31. Januar 2008 wurde Spears in das UCLA Medical Center zwangseingewiesen, da sie eine „Gefahr für sich und andere“ darstelle. Sie leide unter Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen.


Am 1. Februar 2008 wurde Spears Abstieg in einer Balletaufführung tänzerisch dargestellt. Die einmalige Vorstellung namens Meltdown (zu deutsch: Zusammenbruch) fand in der Queen Elizabeth Hall statt. Der Choreograph Hubert Essakow nannte die Lebensgeschichte von Spears eine „moderne Tragödie“ und fügte hinzu: „Mich fasziniert die Tatsache, dass wir so fasziniert von ihr sind. Ich bin von jedem Detail ihres Lebens besessen.“ Hauptdarstellerin Gemma Nixon erklärte, es sei eine große Herausforderung, die Sängerin zu spielen. Ihre Figur sei „grotesk“. Das Stück der Rambert Dance Company zeigte Spears turbulentes Leben vom Auflauf der Paparazzi bis zum Abtransport ins Krankenhaus. Jedoch betonte ein Sprecher des Tanzensembles, dass sich die 16-minütige Aufführung nicht nur auf sie beziehe, sondern sich allgemein mit dem Leben junger Showstars beschäftige.


Nachdem Spears Anfang Februar 2008 abermals auf Raten ihres Psychiaters in eine psychatrische Klinik aufgenommen wurde, erklärten die zahlreichen Fans der US-Sängerin den 4. Februar 2008 offiziell als Worldwide Britney Download Day, an dem alle Britney-Fans aufgerufen werden, die dritte Single Break The Ice bei iTunes herunterzuladen und damit der Sängerin ihre Loyalität und Unterstützung zu demonstrieren. Noch am selben Tag wurde bekannt gegeben, dass Spears weitere zwei Wochen in der Klinik verbleiben wird.

erstellt vor 57 Monaten | letzes Update vor 51 Monaten

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