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- Der verpflanzte Affenkopf

Am 14. März 1970 schrieb – bzw. schnitt und nähte – Robert White in Cleveland Geschichte: Er verpflanzte als erster erfolgreich einen Affenkopf. Als das Versuchstier aus der Narkose erwachte und herausfand, dass ihm ein neuer Körper angenäht wurde, versuchte es, die Mediziner zu beissen.


Der Affe überlebte eineinhalb Tage und konnte in der Zeit riechen, sehen und hören. Da die Nervenschäden beim Durchtrennen des Rückenmarks jedoch nicht geheilt werden können, hatte der Kopf keine Kontrolle über den Körper, wird lediglich von ihm mit Blut und Sauerstoff versorgt.


White war von seinem eigenen Erfolg begeistert und wollte den nächsten Schritt wagen – die Transplantation eines menschlichen Kopfes. Er fand dafür gar einen freiwilligen Tetraplegiker. Aber das nötige Geld für die Operation liessen sich ebenso wenig auftreiben wie ein Spenderkörper.

erstellt vor 49 Monaten | letzes Update vor 49 Monaten

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