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Lehrer

Die Herkunft des Wortes ist im Althochdeutschen: lêrari, im Mittelhochdeutschen: lêrære, lêrer und im Gotischen: laisareis.1


Lehrerin an der Tafel schreibend

Die Berufsbezeichnung Lehrer ist nicht geschützt, die Amtsbezeichnung (z. B. Studienrat) dagegen schon. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung Lehrer vor allem auf Personen angewendet, die die Unterweisung von Kindern und Schülern durchführen. Er wird aber auch in der Erwachsenenbildung angewendet. Im letztgenannten Bereich werden jedoch entsprechende Lehrkräfte in der Regel mit der konkreten Tätigkeitsbezeichnung ihrer Arbeit benannt, z. B. als Dozent für eine Lehrtätigkeit im tertiären Bildungsbereich, als Trainer für eine Lehrkraft im Sportbereich und als Coach bzw. Supervisor für eine sozialorientierte Tätigkeit mit hohem Selbsterfahrungsanteil. Weitere Begriffe für den unterstützend lehrenden Ausbilder sind Mentor und Tutor; als Meister wird der betriebliche Lehrer im Handwerk mit entsprechendem Qualifikationsnachweis bezeichnet.

In anderen Ländern (USA, Finnland usw.) werden auch pädagogische Mitarbeiter in der Vorschulerziehung Lehrer genannt, sofern sie ein Studium absolviert haben. In Deutschland ist das nicht möglich, da dies die Struktur des Bildungswesens nicht zulässt. Die meisten Experten fordern jedoch eine bessere Ausbildung des pädagogischen Personals (Hochschulausbildung) für die vorschulischen Einrichtungen Deutschlands.

erstellt vor 57 Monaten | letzes Update vor 49 Monaten

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