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Niki Lauda

Debüt in der Formel 1 1971 und der Durchbruch 1974 [Bearbeiten]

Der Einstieg in die Formel 1 erfolgte am 15. August 1971 beim Großen Preis von Österreich, bei March-Ford und endete mit einem Ausfall. 1972 kaufte sich Lauda mit einem Kredit von zwei Millionen Schilling von der Ersten Bank ein Cockpit bei March-Ford. 1973 fuhr er für das britische Team BRM einen Zwölfzylinder, mit dem er beim Großen Preis von Monaco, auf dem dritten Platz liegend, den Ferrari von Jacky Ickx auf Distanz halten konnte, worauf Enzo Ferrari ihm einen Vertrag für 1974 anbot.

Ferrari war zu der Zeit mit Sportwagen erfolgreich, aber in der Formel 1 hatte die Firma seit 1964 keine WM-Titel mehr errungen. 1973 trat Ferrari bei einigen Grand Prix (u. a. in Deutschland) nicht an. Lauda bestätigte Ferrari in dem Entschluss, die Sportwagen aufzugeben und sich voll auf die Formel 1 zu konzentrieren. Auf der hauseigenen Teststrecke bei Fiorano wurde das neue Modell getestet und weiterentwickelt.

1974 war Ferrari mit dem neuen 312B3 wieder erfolgreich. Lauda errang seinen ersten Grand-Prix-Sieg beim Großen Preis von Spanien in Jarama am 28. April 1974, verpasste aber den WM-Titel aufgrund diverser Ausfälle, wie z. B. der Kollision mit Jody Scheckter kurz nach dem Start zum Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring, während Teamkollege Clay Regazzoni dort den Sieg und einen „ewigen Rundenrekord“ erzielte. Am Saisonende war Lauda mit 38 Punkten WM-Vierter. Er gewann zwei Rennen, den Großen Preis von Spanien und den Großen Preis der Niederlande. Weltmeister wurde Emerson Fittipaldi auf McLaren vor Laudas Teamkollegen Clay Regazzoni.

erstellt vor 59 Monaten | letzes Update vor 52 Monaten

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