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Berliner Dom

Der evangelische Berliner Dom (eigentlich: Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin) steht auf der Berliner Spreeinsel deren nördlicher Teil als “Museumsinsel” bekannt ist.

Berliner Dom

Der Grundstein dieses Baus wurde im Jahre 1894 gelegt, eingeweiht wurde er etwa elf Jahre später am 27. Februar 1905. Er wurde nach Plänen von Julius Carl und Otto Raschdorff errichtet. Der Hauptaltar ist von Friedrich August Stüler, 1850. Karl Begas d. Ältere hat das Altarbild der Tauf- und Traukirche gestaltet. Der Berliner Dom.

Die Hauptkirche konnte, nach schwerer Beschädigung im 1944, erst seit 1993 wieder genutzt werden. Die Restaurierung, die 1974 begann, wurde am 29. Juni 2002 abgeschlossen. Sie erfolgte allerdings unter teilweise starker Vereinfachung und Zerstörung des Außenbaus. Sämtliche Kuppellaternen wurden beseitigt oder in vereinfachter Form wiederhergestellt, gleiches gilt für die Kuppeln selbst. Des Weiteren fehlt die Denkmalkirche, die sich als große Apsis an die Nordseite des Gebäudes anschloss.

Die Denkmalkirche diente der Verherrlichung des Hauses Hohenzollern; sie beherbergte einige Prunksarkophage preußischer Herrscher. Baufragmente wurden geborgen.

Heute finden im Berliner Dom wieder Gottesdienste und Konzerte statt. Die Orgel stammt aus der Orgelbauwerkstatt Sauer. Die Technik entspricht genau dem Stand von 1905.

erstellt vor 54 Monaten | letzes Update vor 39 Monaten

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