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Nikolaiviertel
Das Nikolaiviertel – der Geburtsort Berlins. Mittelpunkt ist die Nikolaikirche.
ImMittelalter verlief an dieser Stelle eine Handelsstraße. Handwerker und Händler ließen sich an der Kreuzung von Fluss und Straße nieder. Etwa im Jahre 1200 wurde die Kirche St. Nikolai fertiggestellt, eine spätromanische Feldsteinbasilika . Hier entwickelte sich eine Siedlung mit zwei Kernbereichen: Berlin, die etwas größere Ansiedlung, entstand östlich der Spree, das kleinere Cölln direkt gegenüber, am westlichen Ufer. Beide Orte waren durch den Mühlendamm miteinander verbunden. Vermutlich um 1230 erhielten beide Siedlungen die Stadtrechte. Genaueres ist über die Anfänge der beiden Städte nicht bekannt, eventuelle schriftliche Zeugnisse – Gründungsurkunden oder dergleichen – sind wohl beim Stadtbrand von 1380 vernichtet worden.
Die erste erhaltene Urkunde, in der Cölln erwähnt wird, stammt vom 28. Oktober 1237. Berlin wird erst am 26. Januar 1244 in einem Schriftstück genannt. Weil beide Städte bald zusammenwuchsen, gilt 1237 als Geburtsjahr Berlins, die großen Stadtjubiläen orientieren sich an diesem Datum. Am 20. März 1307 wurden die beiden Orte zur Doppelstadt Berlin- Cölln vereinigt.
1987 zum 750 Geburtstag Berlins wurde das Nikolaiviertel wieder aufgebaut.
erstellt vor 54 Monaten | letzes Update vor 39 Monaten
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