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Gedächtniskirche
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, umgangssprachlich kurz Gedächtniskirche, steht auf dem heutigen Breitscheidplatz am Kurfürstendamm in Berlin. Sie besteht aus mehreren Baukörpern, das Ensemble ist denkmalgeschützt.
Berliner Spitznamen: “Lippenstift mit Puderdose” oder “Hohler Zahn”.
Die erste Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche entstand nach einem Entwurf des Baurates Franz Schwechten, der im kaiserlichen Berlin auch den Anhalter Bahnhof baute, als neoromanischer Bau mit gotischen Elementen. Namhafte Künstler schufen die Mosaiken, Reliefs und Skulpturen. Für den damals neu entstehenden Berliner Westen wurde die Kirche Kristallisationspunkt und hatte – ungeachtet einiger – den Rang eines hervorragenden und berühmten Bauwerks.
Bei einem Bombenangriff wurde die Kirche im November 1943 zerstört.
Ihre Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde bald zum Mahnmal und schließlich zum Wahrzeichen des westlichen Teils der Stadt Berlin.
Am 17. Dezember 1961, dem 3. Advent, weiht Bischof Dr. Otto Dibelius die von Egon Eiermann entworfene neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein.
erstellt vor 54 Monaten | letzes Update vor 39 Monaten
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