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Demenz

Der Begriff Demenz steht für eine umfassende Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit abnehmen.


Bei einer Demenz sind mehrere geistige und intellektuelle Bereiche betroffen, wie die Orientierung oder die Lern- und Urteilsfähigkeit, wodurch die betroffenen Menschen in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt werden: Sowohl ihr Sozialverhalten als auch ihre Motivation und ihre Persönlichkeit verändern sich.

älterer Mann, der sich an die Schläfe fasst.


Die Ursachen für eine Demenz sind sehr vielfältig. Je nachdem, wie ausgeprägt die Demenz ist, werden generell leichte, mittelgradig schwere und schwere Formen unterschieden. Die meisten Demenzformen sind nicht heilbar, können aber im Frühstadium positiv beeinflusst werden. Es gibt auch sehr seltene Fälle von Demenzen, die sich zurückbilden. Die häufigste Form von Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Eine Ganzheitstherapie aus Medikamenten, die den Verlauf der Demenz verzögern, sowie aus Gedächtnistraining, Verhaltens- und Soziotherapie erhält die Lebensqualität sowohl der Betroffenen als auch der Menschen, die sie betreuen.

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Demenz: Symptome


Eine Demenz äußert sich durch verschiedene Symptome: Beispielsweise lässt bei den betroffenen Menschen das Erinnerungsvermögen nach. Während das Kurzzeitgedächtnis früh beeinträchtigt ist, verblasst die Erinnerung an Vertrautes und früher Erlerntes erst in späten Krankheitsstadien. Störungen der Orientierung, der Sprache, der Auffassung und der Gefühlskontrolle treten unter anderem hinzu.


Auch das Verhalten und Wesen der Betroffenen verändert sich infolge der Demenz (so kommt es zum Beispiel vermehrt zu Aggressionen oder zu Weinanfällen). In den Spätstadien einer Demenz machen sich körperliche Anzeichen wie ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, eine Blasenschwäche oder Verstopfung bemerkbar.


Die Symptome einer Demenz sind, auch abhängig vom Stadium der Erkrankung, sehr vielfältig und für Angehörige beziehungsweise betreuende Personen teilweise extrem belastend.

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Demenz: Therapie


Bei einer Demenz richtet sich die Therapie danach, welche Form von Demenz vorliegt: Nach dem Grad ihrer Ausprägung werden Demenzerkrankungen in leichte, mittelgradig schwere und schwere Demenzen unterteilt. Die meisten Formen von Demenz sind nicht heilbar, können aber im Frühstadium durch eine entsprechende Behandlung positiv beeinflusst werden. Von daher ist es wichtig, eine Demenz früh zu erkennen und zu behandeln.


Der Verlauf einer Demenz kann mithilfe der heute verfügbaren Medikamente bereits verzögert werden. Eine rechtzeitige medikamentöse Therapie und eine gute Einbindung in psycho- beziehungsweise soziotherapeutische Maßnahmen sowie eine gute Hilfestellung sind wichtig: Sie dienen nicht nur den von Demenz Betroffenen selbst, sondern entlasten auch die für ihre Pflege zuständigen Menschen – meist Angehörige. Wird die Demenz frühzeitig erkannt, können die Betroffenen ihre Mündigkeit länger aufrechterhalten und eigenständige Entscheidungen treffen, ehe die Gedächtnisleistungen so nachlassen, dass sie entscheidungsunfähig werden.


Die Pflegenden – und insbesondere die Betroffenen selbst – haben so eine reelle Chance, sich früh über die Demenz sowie über mögliche Hilfe und verfügbare Therapien zu informieren und im Voraus zu planen. Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine der seltenen, reversiblen Demenzen, die durch eine frühzeitige Therapie heilbar sind.


Wenn der Verdacht auf eine Demenz besteht, sollte der Hausarzt und/oder Facharzt (Psychiater, Neurologe) daher früh informiert werden. Bundesweit gibt es neben Selbsthilfegruppen auch spezialisierte Gedächtniskliniken, in denen eine umfassende Beratung zu Demenzen möglich ist.

erstellt vor 43 Monaten | letzes Update vor 35 Monaten

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