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Zeugungsunfähigkeit

on Sterilität (Unfruchtbarkeit bzw. Zeugungsunfähigkeit) wird gesprochen, wenn es bei einem Paar innerhalb eines Jahrs trotz ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht zur Schwangerschaft kommt.


Viele Paare wünschen sich Kinder. Die Tatsache, keine Kinder bekommen zu können, ist deshalb häufig sehr belastend. Nicht zeugungsfähig beziehungsweise unfruchtbar zu sein, ist auch heutzutage noch für viele Menschen ein Makel, über den sie nicht gerne sprechen.


Die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit sind immer bei beiden Partnern zu suchen: Die vielfältigen Ursachen hierfür liegen etwa gleich häufig bei Männern und Frauen. Neben körperlichen Auslösern können auch seelische Faktoren sowie Umweltbelastungen, Stress, falsche Ernährung, Alkohol, Rauchen und vieles mehr die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.


Bleibt eine Schwangerschaft trotz ungeschütztem Geschlechtsverkehr über längere Zeit aus, sollten sich beide Partner ärztlich untersuchen lassen. Oftmals kann die Ursache der Sterilität behandelt und ein Kind letztlich doch auf natürlichem Weg gezeugt werden. In manchen Fällen aber ist einer oder sind beide Partner unfruchtbar beziehungsweise zeugungsunfähig (steril).


Neben Frauenärzten (Gynäkologen) und Fachärzten für Männerheilkunde (Urologen oder Andrologen) gibt es eine spezielle Fachrichtung, die sich an ungewollt kinderlose Menschen richtet: die so genannte Reproduktionsmedizin. Je nachdem, wodurch die Kinderlosigkeit verursacht wird, gibt es verschiedene Methoden, um den Betroffenen trotz Sterilität gegebenenfalls den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen.

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Zeugungsunfähigkeit: Symptome


Eine Sterilität (Unfruchtbarkeit bzw. Zeugungsunfähigkeit) zieht im Allgemeinen keine spezifischen Beschwerden nach sich. Es gibt jedoch einige körperliche Symptome, die auf eine Störung der Fruchtbarkeit hinweisen können.


Bei Frauen können starke Zyklusschwankungen, übermäßige Behaarung oder ausgeprägte Akne auf hormonelle Funktionsstörungen hinweisen. Krampfartige Menstruationsschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind unter Umständen ein Zeichen für eine Endometriose.


Bei Männern können Symptome wie eine Größenveränderung der Hoden sowie eine starke Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme als Anhaltspunkte für eine mögliche Zeugungsunfähigkeit dienen. Bestimmte Infektionen wie Mumps beeinflussen nachweislich die männliche Fruchtbarkeit.

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Zeugungsunfähigkeit: Therapie


Welche – oder ob überhaupt eine – Therapie bei einer Sterilität (Unfruchtbarkeit bzw. Zeugungsunfähigkeit) erfolgt, hängt von vielen Dingen ab:


* Ursache des unerfüllten Kinderwunschs
* Ursache der Sterilität
* therapeutische Möglichkeiten

Einige Paare entscheiden sich bei einer bestehenden Sterilität letztlich gegen Nachwuchs, andere entschließen sich für die Adoption eines nicht leiblichen Kinds. Wiederum andere suchen Beratungsstellen und Einrichtungen auf, zum Beispiel eine Kinderwunschsprechstunde.


Ist die Ursache der ungewollten Kinderlosigkeit seelisch bedingt, können Gespräche mit dem Partner, mit Familienangehörigen und anderen Betroffenen (in Selbsthilfegruppen, Internet-Foren usw.) sowie Entspannungsmethoden, eine psychologische Beratung oder Behandlung sowie gegebenenfalls auch Verfahren wie die Akupunktur hilfreich sein.


Liegen der Sterilität hormonelle Störungen zugrunde, kommen Hormonbehandlungen infrage. Wird die Sterilität durch verklebte Eileiter der Frau oder verklebte Samenleiter des Manns verursacht, können diese gegebenenfalls durch eine Operation wieder durchgängig gemacht werden.


Außerdem besteht die Möglichkeit, eine künstliche Befruchtung durchzuführen. Unter künstlicher Befruchtung werden im Volksmund alle Verfahren, bei denen ein Kind nicht natürlich – also durch Geschlechtsverkehr – gezeugt wird, verstanden.

erstellt vor 43 Monaten | letzes Update vor 36 Monaten

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