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Aristoteles

Aristoteles

Die Lehren des grichischen Philosophen Aristoteles (384-322 v.Chr.), einen Schüler Platons, gelten als richtungsweisend für die gesamte abendländische Philosophie. Die folgenden Beispiele sollen zeigen, daß auch derart bedeutende Persönlichkeiten nicht vor Irrtümern gefeit sind.

Die Welt besteht aus den fünf Elementen Feuer, Wasser, Luft, Erde und Äther. Die ersten vier sind irdischer Natur, das fünfte erfüllt den Himmel.

Schwere Gegenstände fallen schneller als leichte.

Gegenständliche Körper bleiben nur in Bewegung, solange sie mit dem Beweger in Berührung stehen.

Das Gehirn enthällt kein Blut, besitzt keine Empfindungen, ist der kälteste Teil des

Körpers und dient dazu, die Wärme des Menschen zu mäßigen.

Der hintere Teil des menschlichen Schädels ist leer.

Männer besitzen mehr Zähne als Frauen

Es gibt eine Gattung Ochsen, die einen Knochen im Herzen tragen.

Das Blut im unteren Körperteilen ist dicker und schwärzer als unten.

Das Blut der Frau ist dicker und schwärzer als das des Mannes.

Der Mann und die oberen Körperteile sind edler.

Das Rebhuhnweibchen kann durch die Stimme des Männchen befruchtet werden.

Die linke Körperhälfte des Menschen ist kälter

Nur der Mensch besitzt Fleisch an den Beinen

Ein Tropfen Wein in einem großen Faß Wasser wird zu Wasser.

Fliegen haben 4 Beine.

Viele dieser Lehren erstaunen, denn sie hätten anhand der Realität einfach wiederlegt werden können. Aristoteles muß aber zugute gehalten werden, daß Überlieferungen, denn um solche handelt es sich, zu seiner Zeit nahezu als heilig galten. Eine konträre Position hätte dem Ansehen des Philosophen höchstwahrscheinlich mehr geschadet als genützt

erstellt vor 56 Monaten | letzes Update vor 50 Monaten

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